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Aktuelles

Kolloquium

04.06.2013
Söhnke Grothusen (Göttingen): Verzeitlichte Biographie in Gustav Freytags Soll und Haben: Vergemeins chaftung durch Werte

Kolloquiumsprogramm SS13

Tagungen

Vom 11. bis zum 13. Juli veranstaltet das Graduiertenkolleg die Kohortentagung 2013: "Generationalität: Orte – Räume – Grenzen". Weitere Informationen finden Sie hier.

Am 18. und 19. Juli veranstaltet das Graduiertenkolleg in Zusammenarbeit mit Lu Seegers einen Workshop im Heyne-Haus zum Thema: „Gender meets Generation and Pop in Europe”. Das Programm finden Sie hier.

Veröffentlichungen


Im Mai ist der 12. Band der Kolllegsreihe "Göttinger Studien zur Generationsforschung (Hg. Dirk Schumann)" im Wallstein-Verlag erschienen: Kirsten Gerland, Benjamin Möckel und Daniel Ristau - Generation und Erwartung - Konstruktionen zwischen Vergangenheit und Zukunft
Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Herzlich Willkommen auf der Homepage des DFG-Graduiertenkollegs 1083 "Generationengeschichte. Generationelle Dynamik und historischer Wandel im 19. und 20. Jahrhundert"!

Gruppenfoto Tagung Pauliner Kirche 2011


Knapp 20 Doktoranden und Doktorandinnen verschiedenster Disziplinen promovieren in unserem Kolleg zu generationenbezogenen Fragestellungen. Mittlerweile arbeitet schon die dritte Kollegiatenkohorte an ihren Forschungsarbeiten und hat die DFG nach der erfolgreichen Anlaufphase von 2005 bis 2009 eine zweite fünfjährige Förderphase bis zum März 2014 bewilligt. Die interdisziplinäre Anlage und die auch räumlich enge Zusammenarbeit in unserem Göttinger Kolleghaus fördern einen über die einzelnen Fächer hinaus erweiterten Blick und gewährleisten eine systematisch disziplinenübergreifende Forschung. Zudem haben unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen die Möglichkeit, ein Auslandssemester bei einem Wissenschaftler oder einer Wissenschaftlerin ihrer Wahl zu verbringen. Dies ermöglicht eine intensive externe Begleitung des Projekts ebenso wie einen vertieften Einblick in eine andere Wissenschaftskultur. Netzwerke im Ausland können geknüpft und manchmal sogar langjährig produktive Arbeitskontakte aufgebaut werden. Um unsere Diskussionen in eine breitere wissenschaftliche Öffentlichkeit zu tragen, organisieren wir – neben unserem regelmäßig stattfindenden Kolloquium – Konferenzen im In- und Ausland sowie kleinere Workshops und "master classes". Die Ergebnisse der Einzelforschung wie der gemeinsamen Arbeit werden in unserer beim Wallstein-Verlag erscheinenden Reihe publiziert.

Unser Forschungsprofil: Aktuelle Prozesse wie die demografisch bedingte Gefährdung des "Generationenvertrages", die immer schnellere Abfolge neuer Generationen mit den dazugehörenden Jugendkulturen und Stilformen haben einen neuen Problemzusammenhang sichtbar gemacht. Das Forschungsprogramm verbindet die verschiedenen Ansätze in den meist getrennt wahrgenommenen Forschungsfeldern zur Generationsfrage, um aus Elementen der Sozialisationsforschung (Generationsbeziehungen), der Sozialstaatsforschung (Generationsgerechtigkeit), der politischen Konflikt- und Revolutionsforschung (politische Generation), der literarischen Stilforschung (literarische Generation), der empirischen Kulturforschung (Konsumgeneration) sowie der Erzählforschung (Erinnerungsgeneration) einen integrierten Ansatz für generation studies in den historischen Kultur- und Sozialwissenschaften zu begründen.